Das ganze Leben vor Gott bringen

Beten heißt, sein Herz vor Gott aus zu schütten, ihm Freude und Leid mitzuteilen. Das kann leise passieren, laut oder schriftlich: In Gebetsecken von Kirchen, in einem kleinen Buch, in dem man Fürbitten festhält – oder zu Hause auf der Couch.

Studien besagen, dass Menschen, die beten, gesünder und glücklicher sind als andere. Den Betenden sind diese Studien meistens gleichgültig. Die Zwiesprache mit Gott gehört für sie einfach zum Leben.

Im Gebet besinnt sich ein Mensch auf seine persönliche Beziehung zu Gott. Was ein Mensch wahrnimmt und erlebt, das bringt er im Gespräch vor Gott: Seine Freude und Dankbarkeit, seine Hoffnungen und Wünsche und sein Leid.

Gott hält Wut, Enttäuschung und Einsamkeit aus. Alles, was Sie gerade in sich spüren: Bringen Sie es ihm! Jesus sagt: „Komm zu mir, wenn du schwere Lasten trägst.“ Sie können auch bewusst für andere Menschen beten. Gott hält das aus. Nicht jedes Wunder, das wir uns erhoffen, passiert gleich und alles wird besser. Aber allein indem es zum Gebet gemacht wird, bleiben wir nicht mehr in unserer eigenen Angst gefangen.

Das Gebetshaus Augsburg hört nicht auf zu beten. Klicken Sie sich in den Live-Stream rein und beten sie von zu Hause aus mit - siehe unten!

Hören wir auch in der Paulusgemeinde nicht auf gemeinsam zu beten! Lauschen Sie den Glocken der Pauluskirche und beten wir gemeinsam. Egal wo Sie sind  – mit Gott können Sie direkt im Gebet reden. Fangen Sie einfach damit an!

Oder Sie schreiben ihr Gebet auf die Gebetswand unserer Landeskirche: https://gebet.bayern-evangelisch.de/count-gebet.php
Das Gebet hilft, Vertrauen und Hoffnung in der Krise zu bewahren, und stärkt die Nächstenliebe, die wir derzeit füreinander brauchen.